Museumbos
Im Jahr 2000 begann die Bosland-Stiftung mit dem Aufbau eines Museumbos. Eine Sammlung von Waldräumen von je einem Hektar im het Cirkelbos zwischen dem...
Im Jahr 2000 begann die Bosland-Stiftung mit dem Aufbau eines Museumbos. Eine Sammlung von Waldräumen von je einem Hektar im het Cirkelbos zwischen dem Waterlandseweg und dem Gooimeerdijk. Jeder Platz wurde von einem Künstler besetzt, der dafür ein Konzept entwickelte. Da ist Tempo von Boto van der Meulen; ein Raum, in dem jedes Jahr für hundert Jahre eine Linde gepflanzt wird, mit einer Flasche zwischen den Wurzeln, die eine Botschaft an die Zukunft enthält. In Bos der Verandering von Ronald Buiting werden die Grüntöne langsam durch Rot ersetzt. Einer der ganz besonderen Orte ist Almere Boven. Ein dreißig Meter hoher Hügel, der als Hommage an die 'Paten von Almere' errichtet wurde, die Gruppe von Designern, die unter dem Direktor Dirk Frieling den Charakter von Almere definierten. Ein Weg führt spiralförmig um den Hügel herum bis zur Spitze. Dort stehen Bänke von Sajoscha Talirz und ein Boden, auf dem der Künstler Gijs Frieling ein Gedicht seines Vaters anbringen ließ. Die Kletterer werden mit einem Blick über die raschelnden Baumkronen der Stadtsilhouette in der Ferne belohnt. Der Plan der Next Architects Circle Path wurde nicht umgesetzt, obwohl ein Weg dieses Namens an den Zimmern vorbeiführt.