Tarra Tower
Tarra ist die Differenz zwischen Brutto und Netto, also das, was nicht nutzbar ist. In diesem Fall ist es die Struktur, die sich auf der Außenseite befindet. Im Fall des Tarra Tower ist dies ein tragendes Betongerüst aus 60 cm dickem Beton, das durch ein enges Raster aus horizontalen Schlitzen gegliedert ist. Dahinter verbergen sich die neun Büroetagen. Dieses anthrazitfarbene Skelett bedeckt die Fassade von unten bis oben und wird nur hier und da von Öffnungen unterbrochen, die dreimal so groß sind wie das feste Modul.
Mit seinem auffälligen Material strahlt das Gebäude...
Tarra ist die Differenz zwischen Brutto und Netto, also das, was nicht nutzbar ist. In diesem Fall ist es die Struktur, die sich auf der Außenseite befindet. Im Fall des Tarra Tower ist dies ein tragendes Betongerüst aus 60 cm dickem Beton, das durch ein enges Raster aus horizontalen Schlitzen gegliedert ist. Dahinter verbergen sich die neun Büroetagen. Dieses anthrazitfarbene Skelett bedeckt die Fassade von unten bis oben und wird nur hier und da von Öffnungen unterbrochen, die dreimal so groß sind wie das feste Modul.
Mit seinem auffälligen Material und Rhythmus strahlt das Gebäude sowohl Robustheit als auch Ruhe aus. Die ausdrucksstarken Wände mit ihren tiefen Einschnitten schaffen auf funktionelle Weise Abstand zwischen der Innenwelt der dort untergebrachten Büros und dem geschäftigen Straßenleben. In diesem Mega-Jenga-Turm sind die Ecken aufgrund der ungewöhnlichen Tragstruktur 'frei', was das Gebäude zudem schlank und rank erscheinen lässt. Das freistehende Gebäude befindet sich gegenüber dem Bahnhof, direkt am Busplatz, an einem Fahrradweg und an einer Straße. Ein infrastruktureller Knotenpunkt, an dem jedes Verkehrsmittel seinen eigenen Platz hat. Winy Maas wurde 2003 für den Entwurf des Tarra Tower für den Architekturpreis von Almere nominiert.