2018 - Camp Seedorf wall-streetart
![]()
Camp Seedorf Wand-Straßenkunst
"Als Dachkammerprojekt", so begann 2010 eine geheime Gruppe von etwa zehn Straßenkünstlern aus Almere, die es geschafft hat, über die Jahre hinweg anonym zu bleiben. Unter dem Namen 'Camp Seedorf', der sich auf den ehemaligen Almere-Bewohner Clarence Seedorf bezieht, schaffen sie temporäre, handgemalte Kunstwerke auf Papier von Berühmtheiten, Fußballern und Rappern.
"Wie Clarence hat auch Almere noch nicht die Anerkennung erhalten, die er und unsere Stadt verdienen", sagt 'Eus', einer der Künstler. "Dabei passieren hier Almere sehr fette Dinge!" Inzwischen ist Camp Seedorf eine "gut geölte Organisation" und wird international immer bekannter. "Wir sind gerade aus den Vereinigten Staaten zurückgekehrt, wo wir wieder neue Kontakte geknüpft haben.»
Das (fast ausschließlich) in Almere ansässige Kollektiv arbeitet "im Grunde illegal". "Unsere Gruppe spricht nur untereinander ab, wo wir unsere semi-permanente Kunst aufhängen", sagt er. Die Gemeinden können die Kunstwerke von den Wänden sprühen, wie sie es kürzlich am Bahnhof Muiderpoort getan haben. "Das ist ein Teil davon. Wir malen unsere Werke auf Papier. Und am meisten Spaß macht es, sie an Orten anzubringen, an denen das nicht erlaubt ist: auf der Straße. Es ist schön, wenn Passanten es erkennen und uns über die sozialen Medien markieren. Wir machen auch selbst permanente, digitale Fotos davon, die wir auf unserem Instagram-Account teilen.»
Im Jahr 2018 wird Kamp Seedorf drei große Kunstwerke im Almere Centrum schaffen. Ein Kunstwerk widmen sie dem Rapper und Produzenten Esko aus Almere auf dem Stationsplein, wo auch ein Bild der (braunen) Rohrweihe geklebt wird, die die jüngste Provinz der Niederlande, Flevoland, symbolisiert. Außerdem ziert ein Kunstwerk von Seedorf das Rathaus und die Stufen des Forums werden in ALLY-Treppen verwandelt. Laut der Gemeinde haben all diese "Ally-Ikonen zum positiven Image von Almere bei der Jugend von Almere beigetragen".
20 Jahre Studentenvereinigung Endzjin

Im Jahr 1998 gründeten einige Studenten des Information Engineering die erste Studentenvereinigung 'Endzjin' S.V.E.I.A., als sie den ersten HBO-Kurs in Almere besuchten.
Endzjin ist offen für alle Studenten, unabhängig von Studiengang und/oder Studienjahr und steht für 'der Motor hinter den Studenten'. In ihrer eigenen Gesellschaft - S.P.A. De Dromedaris - in der Rentmeesterstraat 2B, organisieren sie viele Partys. Mitglieder können dort auch studieren und sich innerhalb des Vereins weiterentwickeln: Networking, Übernahme von Positionen in Ausschüssen und/oder im Vorstand, soziales Engagement bei verschiedenen Veranstaltungen.
Der Verein arbeitet nun schon seit 20 Jahren daran, Almere zu einer Studentenstadt zu machen.
Upcycling-Zentrum Almere Haven

Das Upcycle Centre wird Anfang 2018 eröffnet, auch um das Bewusstsein für die Notwendigkeit des 'Upcyclings' und der Wiederverwendung von Rohstoffen zu schärfen. Denn bestimmte Rohstoffe gehen zur Neige, so dass Produkte bald nicht mehr (neu) hergestellt werden können. Dies kann verhindert werden, indem man Dinge wiederverwendet und nachhaltig einsetzt.
Das Gebäude selbst ist aus wiederverwendeten Materialien aus Almere gebaut und eingerichtet. Ein Großteil des Betons, des Stahls, der Fliesen, der Sanitärobjekte und der großen Türen stammt aus dem ehemaligen Schwimmbad und von der alten Recycling-Plattform. Darüber hinaus erzeugt es seine eigene Energie durch Sonnenkollektoren. Das Regenwasser wird gesammelt und unter anderem für die Toilettenspülung verwendet.
10 Jahre Strandfest ZAND

Foto: SETVEXY
Im Sommer 2008 fand der musikalische Strandtag Strandfestival ZAND zum ersten Mal statt. Die Organisatoren sagen: "ZAND ist ein Tag, an dem man am Strand von Almere spazieren geht und überall überraschende Acts und Musik genießt: Live-Auftritte der besten niederländischen Künstler auf der Hauptbühne und Hüpfen zu Tanzmusik von bekannten DJs bei ZAND Danst". 2018 feiert die Veranstaltung ihr 10-jähriges Jubiläum und hat dazu beigetragen, Almere auf der Landkarte bekannt zu machen.