De Nieuwe Bibliotheek Stad Architectuur
Das als Monolith konzipierte Gebäude zeichnet sich durch Betonelemente mit horizontalem Relief und eine Fassade aus, die sich leicht nach außen erstreckt ...
Das als Monolith konzipierte Gebäude zeichnet sich durch Betonelemente mit horizontalem Relief und eine leicht nach außen gerichtete Fassade aus. Meyer und Van Schooten entwarfen dieses Gebäude auf einem dreieckigen Grundstück mit einem ansteigenden Bodenniveau, an dem sich die Bibliothek ausrichtet. Die Betonelemente mit schimmernden Basaltpartikeln verleihen dem Gebäude ein vornehmes Aussehen, wie es sich für einen Kulturtempel gehört. Der Eingang mit Rolltreppen hat eine aufstrebende Wirkung und führt die Besucher in die zentrale Halle, wo großzügige Hohlräume eine einladende und klare Atmosphäre schaffen. Horizontale Fensterbänder sorgen für viel Licht. Die Büros befinden sich in der ersten und dritten Etage. Glasfassaden sorgen überall für den Kontakt mit der Außenwelt. Nachhaltige Rolltreppen, die sich beim Betreten beschleunigen, erschließen den Buchbestand, der auf großen Podesten attraktiv präsentiert wird. Ein ruhiger Innengarten entschädigt für den Mangel an Grün in der Umgebung. In der vierten Etage befinden sich Studienkabinen und geräumige Tische mit Anschlussmöglichkeiten für Laptops. Ein Café und zwei Kinosäle im ersten und zweiten Stock tragen zur Vielseitigkeit des Gebäudes bei, das dank der verbindenden Sichtachsen eine Atmosphäre der Offenheit ausstrahlt. Hier kann man lesen, studieren, sich erholen und die Stadt um sich herum erleben. Ein Manko, das man den Architekten vorwerfen könnte, ist die Tatsache, dass der Eingang nicht sehr einladend ist. Man muss sich schon anstrengen, um einzutreten und die Atmosphäre aufzusaugen.