Dackel
"Verehrtes Publikum, Dachshund ist eine Performance über ein Wort, das wir nicht benutzen dürfen, sonst kommen Sie nicht. Zumindest glauben wir das, denn alle Bücher, Filme und Performances, die sich mit *Missbrauch* befassen, vermeiden das Wort fleißig auf der Rückseite des Einbands oder im Kneipentext, weil es sonst niemanden interessieren würde. Also folgen wir ihrem Beispiel, denn wir brauchen eine Geschichte und wir brauchen wirklich jemanden, der zuhört. Deshalb geht es in Dachshund um Stanley Kubrick, Wicked das Musical und darum, welche Hunderassen lustig sind und welche nicht. Und sonst nichts. Versprochen.
" Dackel ist ein schonungsloser Monolog, der in Anlehnung an ...
"Verehrtes Publikum, Dachshund ist eine Performance über ein Wort, das wir nicht benutzen dürfen, sonst kommen Sie nicht. Zumindest glauben wir das, denn alle Bücher, Filme und Performances, die sich mit *Missbrauch* befassen, vermeiden das Wort fleißig auf der Rückseite des Einbands oder im Kneipentext, weil es sonst niemanden interessieren würde. Also folgen wir ihrem Beispiel, denn wir brauchen eine Geschichte und wir brauchen wirklich jemanden, der zuhört. Deshalb geht es in Dachshund um Stanley Kubrick, Wicked das Musical und darum, welche Hunderassen lustig sind und welche nicht. Und sonst nichts. Versprochen.
" Dachshund ist ein schonungsloser Monolog, der, in Anlehnung an Gisèle Pelicot, die Schande auf den Täter zurückwirft. Die Schande liegt auch bei den Zuschauern, die sich entscheiden, wegzuschauen. Begleitet von Teenager-Musik aus den 2010er Jahren, zwei Anwälten und einer Reihe von nicht zu unterschätzenden Alltagshelden ringt eine junge Frau mit der Frage: Was tun Sie, wenn Sie eine Geschichte in sich tragen, die niemand hören will? Hinweis zum Inhalt: In Dachshund nimmt uns die Hauptfigur mit auf eine suchende Reise durch ihre Erfahrungen mit sexuellem Kindesmissbrauch. Sie beschreibt hauptsächlich ihre Gegenwart, die Auswirkungen, die sie als inzwischen erwachsene Frau erlebt, aber mehrmals wird auch der Missbrauch selbst beschrieben. Der Missbrauch spielt auch eine Rolle, wenn das Opfer unter Drogen gesetzt wird. Auch ein Selbstmordversuch wird erwähnt, den die Figur letztendlich nicht durchführt.
Der Ton der Aufführung ist manchmal schwer, aber meistens hoffnungsvoll, mit einer Prise Humor. Sie wissen, dass Sie sich jederzeit an das Zentrum für sexuelle Gewalt oder 113 Suicide Prevention wenden können.
Wann
- Donnerstag 25 Februar 2027 8.30pm - 10.30pm
Preise
- Regelmäßig € 19,50 Regulär
- Regelmäßig € 19.50 Jugendliche bis zu 17 Jahren