Theater und Theater

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Romeo und Julia

Überall auf der Welt flammen Konflikte auf. Grenzen schließen sich, Mauern entstehen und Menschen werden auf ihre Herkunft oder Religion reduziert. Von einer...

Überall auf der Welt flammen Konflikte auf. Grenzen schließen sich, Mauern entstehen und Menschen werden auf ihre Herkunft oder Religion reduziert. Ausgehend von einem wachsenden Bedürfnis nach Hoffnung und Verbundenheit zeigt Char Li Chung mit seinem Romeo und Julia, dass Shakespeares weltberühmter Klassiker aktueller denn je ist. Shakespeare schrieb diese Geschichte nicht, um uns zu beruhigen, er schrieb sie, um uns aufzuwecken. Denn wie kann man in einer Welt lieben, die einem beigebracht hat, zu hassen? Der junge Romeo und die junge Julia befinden sich auf gegenüberliegenden Seiten einer kulturellen und religiösen Bruchlinie. Seit Generationen leben ihre Familien in einem Konflikt, der sie überfordert. Aber als Romeo und Julia einander sehen, verlieben sie sich sofort ineinander. Gegen den Strom schwimmend, entscheiden sie sich für die Liebe. Liebe als Weigerung, den Hass zu akzeptieren, als radikale Alternative und als Ode an die Möglichkeit, sich anders zu entscheiden. Verletzlich, gefährlich und notwendig. Romeo und Julia hält uns einen Spiegel vor. Nicht um zu fragen, auf welcher Seite Sie stehen, sondern ob Sie bereit sind, die Rolle des Feindes loszulassen. In der vergangenen Spielzeit hat sich der Regisseur Char Li Chung, der unter anderem für The Banana Generation und Cock bekannt ist, in Zusammenarbeit mit den Autoren Vera Morina und Sun li sehr erfolgreich Puccinis Klassiker Madame Butterfly vorgenommen. Für Romeo und Julia arbeitet Chung erneut mit Morina zusammen, diesmal an einer zeitgenössischen Adaption, die nah an der Sprache von Shakespeares Original bleibt.

Vor der Aufführung gibt es eine Einführung, die von einem Einführer des Theater Oostpool geleitet wird. Dabei erhalten die Zuschauer Hintergrundinformationen zur Aufführung (über den kreativen Prozess und den Hintergrund der Macher und des Autors) und einen tieferen Einblick in das Thema.

Credits Text William Shakespeare | Bearbeitung Vera Morina | Regie Char Li Chung | Schauspiel Josephine Arendsen, Hamza Othman, Cystine Carreon, Fjodor Jozefzoon, Adam Kissequel, Tim Linde, Levi Vos und Bilal El Aoumar

Wann

  • Freitag 4 Dezember 2026 20:15 - 22:15

Preise

  • Regelmäßig € 34,50 Regulär
  • Regelmäßig € 34,50 Jugendliche bis zu 17 Jahren

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